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| Orville (links) und Wilbur Wright |
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Die Gebrüder Wright
Der erste Motorflug
Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts gab es viele Versuche verschiedenster Flugpioniere, motorisiert in die Lüfte zu steigen. Während andere von einem Misserfolg zum nächsten segelten, hoben die amerikanischen Brüder Wilbur und Orville Wright am 17. Dezember 1903 zum ersten offiziellen Motorflug ab. Mit ihrer selbstgebauten "Flyer I" legten sie dabei 36 Meter in 12 Sekunden bei etwa 3 Metern Höhe zurück.
Wilbur und Orville – echte Tüftler
Orville Wright wurde am 19. August 1871 in Dayton, sein älterer Bruder Wilbur am 16. April 1867 in Milville geboren.
Schon in jungen Jahren interessierten sie sich für Technik und fingen an, Spielzeug herzustellen. Später betrieben die Brüder eine Druckerei, bis sie 1893 in Dayton eine Fahrradwerkstatt eröffneten. Dort sammelten sie Erfahrungen, die ihnen später beim Flugzeugbau halfen. Beim Kettenantrieb und in Fragen der Balance ähnelten sich Fahrrad und die Konstruktion eines Motorflugzeugs. Nachdem die Gebrüder Wright in ihrer Freizeit viele verschiedene Flugdrachen und aerodynamische Modelle gebaut hatten, testeten sie Ende des 19. Jahrhunderts erstmals ein selbstentwickeltes Segelflugzeug.
1900 zogen die Wrights nach Kitty Hawk in North Carolina um – einem Ort direkt an der Atlantikküste mit starken, konstanten Winden. Nach einigen Experimenten mit verschiedenen Gleitern und Segelflugzeugen ließen sie im Herbst 1903 in der Fahrradfabrik einen speziellen Motor konstruieren.
Die "Flyer I" – das erste Motorflugzeug
Auf der Grundlage ihrer alten Gleitflugapparate und Flugdrachen konzipierten die Gebrüder Wright Rumpf und Tragflächen der "Flyer I". Aus ihrer Fahrradwerkstatt stammte der Motor mit geringem Gewicht – aber genügend Leistung. Dazu kam, ebenfalls in Eigenregie, die Konstruktion eines Propellers. Die Mechanik der Steuerung über Höhen-, Seiten- und Querruder wird im Prinzip bis zum heutigen Tage in jedem Flugzeug verwendet. Dann war es endlich soweit: Die Brüder Wright fuhren mit der "Flyer I" an die Küste des Atlantiks.
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