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| Schnitt durch ein Zweistrom-Triebwerk |
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| Überprüfung der Triebwerkschaufeln |
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| Das Triebwerk einer Boeing 777-200 |
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Das Rückstoß-Prinzip
Heute gibt es verschiedene Bauformen von Düsentriebwerken. Sie werden zu verschiedenen Zwecken eingesetzt. Man unterscheidet z.B. zwischen dem Einstrom-Turbinen Luftstrahltriebwerk (Turbojet; typisches Kampfflugzeug-Triebwerk), dem Propeller-Turbinen Luftstrahltriebwerk (Turbofan, fan=engl. "Gebläse"; typisches Verkehrsflugzeug-Triebwerk). Auch wenn die technische Entwicklung rasante Fortschritte gemacht hat, das Prinzip - der Rückstoß, ist immer das gleiche geblieben. Wie schauen uns das Turbofan-Triebwerk näher an. Die Amerikaner nennen das Prinzip wie Triebwerke funktionieren "Suck - Squeeze - Bang - Blow!" Luft einsaugen - zusammendrücken - erhitzen - hinausblasen.
Was läuft bei einem Turbinen-Luftstrahltriebwerk ab?
Düsentriebwerke funktionieren nach dem Turbofan- oder Zweistrom-Prinzip. Der Fan einer Boing 777-200 saugt von vorne Luft ein und erzeugt damit 80 Prozent des gesamten Schubes. Der kleinere Teil der Luftmenge wird vom Nieder- und Hochdruck-Verdichter komprimiert und in die Brennkammer gedrückt. Hier wird Kraftstoff eingespritzt und das entstandene Kraftstoff-Luftgemisch ununterbrochen verbrannt. Das Gas dehnt sich wegen der Erhitzung stark aus. Es entweicht mit hoher Energie aus der Brennkammer. Es strömt durch die Hoch- und Niederdruck-Turbine, versetzt sie in Drehbewegung und liefert dabei die Energie für den Antrieb der Verdichter und des Fans.
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