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| Über einer geschlossenen Wolkendecke ist die Wetterlage stabiler |
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Und wie wird nun das Wetter?
Da viele Wolkenformen gleichzeitig und in allen Höhen auftreten können, verwechselt man sie schnell. Außerdem können Schönwetterwolken in Begleitung anderer Wolkenarten auch schlechtes Wetter ankündigen. Das macht es so schwierig, die Zukunft des Wetters vorauszusagen.
Damit du aber einen ersten Wetterdurchblick bekommst, kannst du hier die wichtigsten Wolkenformen studieren. Vielleicht bis du bald Wetterexperte, wenn du das nächste Mal die Wolken beobachtest.
Die Cirruswolke ist eine typische Schönwetterwolke, die in 10 km Höhe auftaucht. Prognose: Federwolken zeigen eine sehr ruhige Wetterlage an, sind aber oft erste Vorboten eines Wetterumschwungs. Den Federwolken folgt dann eine geschlossene Schleierwolkendecke, die baldigen Regen ankündigt.
Die Cumulus zieht oft bei sehr schönem Wetter vorbei. Sie und ihre Unterformen stehen für stabiles Wetter, vorausgesetzt, sie bleiben klein. Türmen sie sich auf und werden dunkel, gewittert es bald.
Die Nimbostratus sind tiefe, kräftige dunkle Regenwolken. Sie tauchen meist als dunkler Schleier auf und sind so dicht, dass die Sonne unsichtbar wird. Prognose: Meist über Tage anhaltender und gleichmäßiger Regen. Die einfachen Stratuswolken (Schichtwolken über mehrere Höhen) entstehen dagegen bei stabilem Wetter, meist bei nebeligem Winterwetter. Wenn sie höher steigen, wird es meist schlechter.
Eine besondere Wolkenerscheinung
Die Kondensstreifen von Flugzeugen sind eigentlich Wolken. Genauer gesagt sind es Ablagerungen von Wasserdampf, den das Flugzeug ausstößt. Die Kondensstreifen zeigen den Wassergehalt der Luft an. Prognose: Verschwinden sie sofort wieder, ist die Luft trocken, und es bleibt schön. Legen sie aber weite Strecken zurück und bleiben lange, wird das Wetter allmählich schlechter.
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