Mit Lu und Cosmo um die Welt

Zu Besuch in der Animal Lounge

„Oh Lu, schau mal! Sind die süß!“, quietscht Cosmo verzückt und hält Lu die Zeitung hin. „Ah ja, das neue Panda-Pärchen vom Berliner Zoo – Meng Meng und Jiao Qing heißen sie glaube ich. Das heißt auf Deutsch soviel wie „Träumchen und Schätzchen“. Die beiden sind erst diesen Sommer angekommen.“
„Wie, angekommen? Sind die etwa selber hergereist?“, fragt Cosmo verdutzt.
„Nein, natürlich nicht!“, lacht Lu.

„China hat dem Berliner Zoo die beiden seltenen Bären geliehen, und weil sie sich eben nicht allein auf den Weg nach Deutschland machen konnten, wurde Lufthansa mit dem Transport beauftragt.“ „Wie, das kann Lufthansa auch?“, fragt Cosmo. „Na klar!“, erwidert Lu. „Aber komm, das schauen wir uns gemeinsam an!“

Gesagt, getan – die beiden Kraniche machen sich sofort auf den Weg nach Frankfurt zur sogenannten „Animal Lounge“. Sie ist die größte und modernste Flughafen-Tierstation auf der ganzen Welt!
Als sie am Flughafen bei Lufthansa Cargo ankommen, staunen die beiden nicht schlecht, denn sie finden sich in einer Halle so groß wie ein Fußballfeld wieder.

Hier sind unzählige Ställe, Boxen, eine eigene Quarantänestation und sogar Klimakammern! Mit diesen Kammern kann sichergestellt werden, dass ein Eisbär nicht ins Schwitzen gerät und ein exotischer Papagei nicht friert.
„Und hier warten die ganzen Hunde und Katzen auf den Start ihrer Reise, ihren Weiterflug oder die Abholung?“, fragt Cosmo.
„Von wegen!“, lacht Lu. „Klar, hier sind auch viele Hunde und Katzen – auf der Passagierliste von Lufthansa Cargo standen aber auch schon Nashörner, Löwen, Bären, exotische Zierfische aus Südamerika und Asien sowie eben teure Spring- und Rennpferde.“, sagt Lu und streichelt seinem neuen Freund den Kopf.

„Während im vergangenen Jahr “nur“ 57,5 Millionen menschliche Fluggäste am Frankfurter Flughafen gezählt wurden, waren es mehr als 110 Millionen tierische Passagiere. Um sich um jedes Tier artgerecht und ausreichend zu kümmern, braucht man natürlich sehr viele Mitarbeiter: nämlich 25 Tierpfleger und Frachtabfertiger, 30 Frachtkoodinatoren sowie 25 Tieräzte!“

„Und hier waren auch die beiden niedlichen Pandabären?“, fragt Cosmo mit noch immer vor Staunen offenem Schnabel.
„Normalerweise wären sie hier angekommen, um dann nach Berlin weiterzureisen“, antwortet Lu. „Doch der Flug wurde extra von Peking nach Berlin umgeleitet. Denn das oberste Ziel von Lufthansa Cargo ist immer das Wohl der Tiere! Der Transport soll so kurz und angenehm wie möglich gestaltet werden.“