Frankreich

Frankreich

Robin P., 16 Jahre
Art der Reise: Schüleraustausch 8. Klasse
Reiseziel: Paris (Frankreich)
Einwohner: 2,5 Millionen
Dauer: 10 Tage

Robin, was hast du denn in Paris gemacht?
Robin: Ich war dort in der 8. Klasse zum Schüleraustausch für 10 Tage. Mit meinem Austauschschüler bin ich auch in die Schule gegangen. Die Schule ist dort komplett anders als bei uns. Da hat jeder Lehrer seinen eigenen Raum und die Schüler gehen zu den Lehrern. Und es gibt große Schleusen vor dem Schulgebäude, so dass man nur zur Unterrichtszeit in die Schule gelangt. Wer zu spät kommt, kann nicht mehr rein, weil die Schleusen dann wieder zu sind.

Und habt ihr mit den Gastfamilien auch etwas unternommen?
Robin: Von der Schule aus gab es ein festes Programm. Wir haben viele Ausflüge in die Pariser Richtung gemacht, eigentlich ganz Paris angeschaut. Wir haben alle großen Attraktionen gesehen: den Louvre, den Triumphbogen und natürlich den Eiffelturm … Dazu hatten wir noch zwei Tage, an denen wir nur mit den Gastfamilien unterwegs waren. Da waren wir zum Beispiel auf dem Montmartre, haben die Kirche Sacré-Cœur besichtigt und so weiter.

Hattest du Probleme, dich in der Stadt zurechtzufinden?
Robin: Ne, überhaupt nicht. Ich habe Französisch zwar erst seit der 7. Klasse, aber das ging trotzdem gut, weil ich davor schon zweimal in Paris war. Deshalb konnte ich mich relativ schnell in die Sprache einfinden und wenn man die Sprache ein bisschen kann, kommt man eigentlich überall gut durch.

Hast du denn auch eine der vielen französischen Spezialitäten probiert?
Robin: Ja, ich habe Muscheln und Schnecken gegessen. Die Schnecken haben recht wenig Geschmack, aber die Konsistenz ist komisch. Entweder man mag es oder man mag es nicht. Das Leckere daran ist dann eher die Sauce.

Und was hat dir an dem Austausch am besten gefallen?
Robin: Ich denke, die Stadt an sich. Paris ist einfach eine sehr, sehr schöne Stadt! Auch bei der Sprache hat mir der Austausch geholfen. Das Sprach- und das Hörverständnis sind nach einem Auslandsaufenthalt viel ausgeprägter und man hört auch mal die Umgangssprache, also wie die Leute dort im Alltag wirklich reden – das lernt man in der Schule einfach nicht so.