Boston (USA)

Boston (USA)

Simon M., 16 Jahre
Art der Reise: Sprachreise
Reiseziel: Boston (USA)
Dauer: 3 Wochen im Juni



Wohin bist du gereist und wie lange warst du dort?
Simon: Ich war drei Wochen zur Sprachreise in Boston. Das liegt im US-Bundesstaat Massachusetts an der Ostküste. Die Sprachschule war mitten in der Innenstadt. So konnte man auch in den Pausen oder nach der Schule direkt ins Getümmel und viel entdecken, ohne vorher einen großen Plan zu haben. Den hatte ich nämlich nicht wirklich. Auch generell kann man in Boston superviel zu Fuß besichtigen, zum Beispiel entlang des sogenannten „Freedom Trails“.



Wie und wo hast du während deiner Reise gewohnt?
Simon: Zusammen mit einem anderen Sprachschüler, Tom aus Wien, den ich vorher nicht kannte, wohnte ich bei einer netten Gastfamilie. Die wohnten zwar nicht direkt in der Innenstadt, aber in Boston ist alles superentspannt – auch die öffentlichen Verkehrsmittel.
Wenn ich endlich 18 bin, will ich dann aber lieber freier sein und in einem Hostel wohnen oder einem Apartment.

Was war der Höhepunkt deiner Reise?
Simon: Eigentlich gab es da mehrere. Vor allem war es ziemlich gut für mich und mein Englisch, mal da zu sein, wo die Sprache auch gesprochen wird. Und in Boston gibt es aufgrund der guten Unis so viele junge Leute aus aller Welt, da sind alle irgendwie offener, und ich habe mich einfach getraut draufloszureden. Auch die anderen in meiner Klasse waren fast alle ziemlich gut drauf. Wir sind noch immer in Kontakt!





Geniale Verbindung aus Großstadt und Meer
Ich fand die Verbindung aus Stadt und der direkten Lage am Atlantik echt großartig, davon kann ich zu Hause nur träumen.
Egal wo man in Boston ist, man ist auch in kürzester Zeit am Hafen oder sogar an einem Strand.
Klar, es sind keine Karibikstrände. Aber trotzdem super zum Chillen und Leutetreffen.



Die Elite-Unis in Cambridge
Sicherlich sagt euch Cambridge etwas, das ist ein Vorort von Boston, und dort befinden sich zwei der besten Unis der Welt: Harvard und das Massachusetts Institute of Technology (MIT). Wir verbrachten mit unserem Sprachlehrer einen ganzen Tag dort und machten unter anderem eine Tour über den HarvardCampus. Das sieht dort exakt so aus wie in den ganzen Filmen, überall liegen Studenten auf den Wiesen und lernen und chillen oder laufen mit Bücherstapeln unterm Arm von Vorlesung zu Vorlesung.

Die Gebäude sind alle sehr alt und beeindruckend, die haben sogar eigene Geschäfte dort und Cafés und eine Kapelle …
Ich glaube, die Studenten da sind alle ziemlich stolz, dort zu studieren. Deswegen tragen die auch gerne Pullis und Cappys und alles Mögliche, wo „Harvard University“ draufsteht.




Begegnung mit den Roten Socken
Eigentlich bin ich ja totaler Fußballfan. Aber das kann man in den USA ja echt vergessen. Da ich aber auch generell Sport liebe, war es für mich einfach ein unvergessliches Erlebnis, live bei einem Spiel der Boston Red Sox dabei zu sein. Das ist ein MajorLeagueBaseball Team, und die spielen im Fenway Park, es ist wohl das älteste Baseballstadion überhaupt, in dem noch gespielt wird.
Um an Tickets zu kommen, braucht man vor allem Glück oder einen Insider.

Im Endeffekt hat ein Lehrer der Sprachschule mir und meinem Kumpel Tom dabei geholfen. Für das Ticket ist ’ne Menge von meinem Taschengeld draufgegangen, aber das hat sich so was von gelohnt. Eine wirklich hammer-Stimmung da!

Gibt es auch etwas, das dir weniger gut gefallen hat?
Simon: Nicht wirklich viel. Okay, das Wetter ist irgendwie genauso wie bei uns, ein wärmeres Ziel wäre generell schon cooler. Und im Endeffekt hatte ich wegen dem Lernen für die Sprachschule ja auch nicht unbegrenzt Zeit, mir die Stadt und die Umgebung anzusehen. Ich wäre zum Beispiel auch mal gerne ins 300 Kilometer entfernte New York gefahren … Das nächste Mal würde ich auf jeden Fall noch eine Reisewoche dranhängen!



Was möchtest du uns sonst noch über deine Reise erzählen?
Simon: Ich fand es super, dass man überall gemerkt hat, dass Boston eine Studentenstadt ist. Es gibt also voll viele junge Leute, und spätestens nach meinem Besuch in Cambridge war mir klar, dass ich auf jeden Fall mal studieren will. Das Leben auf einem Campus ist bestimmt cool, und ich denke, da wird mich auch die eine oder andere Party erwarten…!