England – London

England – London

Valentina P., 16 Jahre
Art der Reise: Sprachreise
Reiseziel: London (Großbritannien)
Einwohner: ca. 8,3 Millionen
Dauer: 2 Wochen

Valentina, wie bist du denn zu einer Sprachreise gekommen?

Valentina: Mein Onkel hat uns eine Organisation empfohlen, mit der auch meine Cousins schon eine Sprachreise gemacht haben. Ich bin dann da alleine hingeflogen. In der Sprachschule waren wir in Gruppen aufgeteilt, mit ca. 15 Personen. Man konnte sich aussuchen, ob man in der Schule wohnen möchte, ich hatte mir aber eine Gastfamilie gesucht. Die waren auch alle supernett!

Hast du bei der Gastfamilie nur übernachtet oder wurde da auch etwas zusammen unternommen?

Valentina: Ja, wir haben auch viel zusammen gemacht. Ich war über Ostern dort und die haben da so eine Tradition, dass sie Hüte basteln und Eier einen Berg runterrollen lassen, was ziemlich lustig war. Gewohnt haben wir in einem Nachbarort von London. Mit der Sprachgruppe habe ich von dort aus einige Ausflüge gemacht.

Wir sind z. B. nach London gefahren, also ins Zentrum. Ein anderes Mal sind wir in einen anderen Nachbarort gefahren, wo es noch eine Institution von der Sprachschule gab, das war mehr wie eine Universität. Da konnte man sich angucken, wie das Leben da ist, und darüber nachdenken, ob man sich vorstellen könnte, dort zu studieren – ein Informationstag quasi. In England oder Amerika zu studieren wäre schon nicht schlecht!

Wie viel Unterricht hattet ihr da und wie lief der Tag ab?

Valentina: Am Anfang haben wir einen Einstufungstest gemacht und wurden daraufhin in Gruppen aufgeteilt, je nachdem, wie fortgeschritten wir waren. Und die Sachen, wo die meisten Fehler gemacht wurden, haben wir dann bearbeitet. Das hat mir richtig geholfen. Der Kurs war immer von 8 bis 13 Uhr, dann nach der Mittagspause je nach Lehrer noch mal bis 16 oder 18 Uhr.

Hat dir das Lernen dort denn mehr gebracht als in der Schule?

Valentina: Es hat schon sehr viel gebracht. Wir hatten Lehrer, die die Eigeninitiative sehr gefördert haben: Zum Beispiel mussten wir an manchen Tagen den Unterricht selbst gestalten. Wir haben dort mehr gemacht als im normalen Schulunterricht, einfach auch, weil man zu Hause in den großen Klassen meistens nicht so oft drankommt. Die Lehrer waren auch alle Muttersprachler und wir haben den kompletten Unterricht auf Englisch gemacht.

Es wurde auch sehr darauf geachtet, dass in keiner Klasse zwei Gleichsprachige waren, so dass manche Klassen nur aus drei Leuten bestanden. Aber so konnte man sich zwischendurch nicht in seiner Sprache unterhalten. Nur in der Mittagspause hat man sich ein bisschen mit den anderen Deutschen ausgetauscht. Ich fand die Mischung aus Lernen und den gemeinsamen Unternehmungen super, dann macht das Lernen auch mehr Spaß!