Paris

Paris

Finnian G., 13 Jahre
Art der Reise: Sportreise (Skatecamp)
Reiseziel: Paris (Frankreich)
Einwohner: ca. 2,5 Mio.
Dauer: 10 Tage

Finnian, wie bist du auf die Idee gekommen, in ein Skater-Camp zu fahren?
Finnian: Ich skate schon sehr lange und auch sehr oft. Ich habe dann von meinen Freunden gehört, dass sie in das Camp fahren, und bin mitgekommen. Ich war mit vier Freunden da und wir sind mit dem Bus hingefahren.

Und wo habt ihr gewohnt?
Finnian: In Zelten. Also das war ein richtiges Zelt-Camp. Wir haben in 5er Gruppen in großen Zelten geschlafen und hatten auch Glück mit dem Wetter: Geregnet hat es nur einmal. Essen haben wir da auch selber gemacht, bzw. die Leiter, die haben für uns gekocht. Morgens gab es immer Baguette, aber sonst war das Essen nicht sehr französisch.

Wie sieht denn so ein typischer Tag in einem Skater-Camp aus?
Finnian: Also morgens nach dem Frühstück sind wir entweder mit dem Bus oder der Bahn zum Skaten gefahren. Das haben wir meistens von 13 bis 18 Uhr gemacht, aber wir haben auch oft Pausen gemacht. Es gab verschiedene Gruppen und man konnte sich immer aussuchen, wo man hinwollte: entweder in die Stadt oder in einen der drei Skateparks, wo wir auch hingefahren sind. Aber meistens sind wir auf der Straße gefahren! Insgesamt waren wir ca. 40 Kinder und wurden deshalb in kleinere Gruppen eingeteilt, die dann mit den Skate-Guides an die verschiedenen Orte gefahren sind.

Habt ihr denn außer Skaten auch noch etwas anderes unternommen?
Finnian: Ja, an zwei Tagen konnte man sich aussuchen, ob man skaten oder einen Stadtbummel machen wollte. Ich bin an einem Tag dann mit in die Innenstadt gefahren und wir haben natürlich den Eiffelturm besichtigt. Hochgegangen sind wir aber nicht, da musste man viel zu lange anstehen. Also haben wir von unten geguckt und sind dann noch ein bisschen durch die Stadt gefahren und haben in ein paar Geschäfte reingeguckt. Die Franzosen waren auch alle nett!

Gab es auch etwas, was man besser machen könnte?
Finnian: Ich hätte es schöner gefunden, wenn es eine Jugendherberge gegeben hätte statt dem Zelt-Camp. In den Zelten war es morgens immer zu heiß und abends zu kalt. Aber sonst hat echt alles super Spaß gemacht!